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Vorteile und Grenzen Ein großer Vorteil
der Homöopathie besteht darin, dass die der Krankheit zugrundeliegende Störung des Organismus behandelt werden kann.
Dies ist mit dem Begriff der "Konstitutionsbehandlung" gemeint –
die Behandlung der individuellen Anfälligkeit,
die den Organismus zu ganz bestimmten Krankheiten neigen lässt. Wenn beispielsweise Infekte
auftreten (Schnupfen, Husten, Nasennebenhöhlenentzündung
usw.), die sich hartnäckig halten oder laufend wiederkehren,
kann eine homöopathische Behandlung nicht nur die akuten Beschwerden
lindern, sondern auch die allgemeine Anfälligkeit behandeln
und den Organismus wieder ins Gleichgewicht bringen. Voraussetzung
für eine erfolgreiche homöopathische Behandlung ist, dass
der Organismus eine ausreichende Fähigkeit zur Regulation besitzt. Bei genetisch vererbten
Störungen, Krebserkrankungen oder schweren, degenerativen Veränderungen
mit Zerstörung von Geweben stößt die Homöopathie
folglich an ihre Grenzen.
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