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Homöopathische Arzneien Zur Herstellung homöopathischer
Arzneimittel werden Materialien tierischer, mineralischer oder pflanzlicher
Herkunft verwendet. Die Ausgangssubstanz wird bei der Herstellung
verrieben, verdünnt und verschüttelt (so genanntes "Potenzieren"). So ist beispielsweise
für die Potenzstufe C30 insgesamt dreißigmal im Verhältnis
1:100 verdünnt und verschüttelt worden. Obwohl rechnerisch
ab C12 (bzw. D24) kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr enthalten
ist, haben diese so genannten "Hochpotenzen" dennoch eine ausgezeichnete Wirkung. Man
geht heute davon aus, dass durch den besonderen Schüttelvorgang
bei der Herstellung eine Information im Lösungsmittel gespeichert wird, die bei
der Verabreichung des Mittels wirksam wird. Bei der homöopathischen Behandlung werden
nach Möglichkeit Einzelmittel verwendet. Mischungen verschiedener Substanzen,
so genannte Komplexmittel, werden zwar auch unter dem Oberbegriff
"Homöopathie" gehandelt, können aber nicht nach
den klassischen homöopathischen Regeln, sondern nur nach bestimmten
Indiaktionen verordnet werden (z.B. "Heuschnupfenmittel",
"Hustenmittel" etc.).
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