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Ähnlichkeitsregel Hahnemanns Hauptwerk, das
„Organon der Heilkunst“, fasst die Grundlagen der Homöopathie
zusammen. Darin beschreibt Hahnemann
die Ähnlichkeitsregel (Simileprinzip) folgendermaßen:
"Wähle, um sanft,
schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle
eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen
kann, als sie heilen soll". Hahnemann konnte
beobachten, dass kranken Menschen mit bestimmten Symptomen genau
durch diejenigen Arzneimittel geholfen werden kann, die bei einer
Prüfung an Gesunden (Arzneimittelprüfung) diese Symptome
hervorrufen. Dieses Prinzip nannte er "similia similibus curentur"
– Ähnliches soll mit Ähnlichem behandelt werden. Beispiel:
Wenn die Arznei Belladonna
(Tollkirsche) am gesunden Menschen typische Symptome
hervorruft, so kann dieselbe Arznei beim kranken Menschen genau diese Symptome
heilen. Dies könnte beispielsweise bei einem hochfieberhaften
Infekt der Fall sein, wenn der Patient über Herzklopfen, einen
heißen Kopf und andere typische Belladonna-Symptome klagt.
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